Herborn

In Herborn leben derzeit rund 200 Flüchtlinge, verteilt auf 15 Einrichtungen in der Kernstadt und in den Ortsteilen. Daneben gibt es eine Erstaufnahmeeinrichtung des Landes Hessen mit Kapazität für bis zu 1000 Personen.

Netzwerk Flüchtlingshilfe Herborn

Seit kurzem gibt es das Netzwerk Flüchtlingshilfe Herborn, in dem Vertreter der Stadt Herborn, der Evangelischen Kirchengemeinde, der Freien evangelischen Gemeinde sowie zahlreiche Privatpersonen in vier Arbeitsgruppen verschiedene Angebote organisieren.

Die Mitwirkenden des Netzwerks treffen sich in regelmäßigen Abständen, um die Arbeit in den einzelnen Gruppen zu koordinieren und um weitere Angebote auszuarbeiten.

Weitere Informationen zu diesem Netzwerk, Kontaktadressen etc. finden Sie auf der Webseite der Stadt Herborn.

Angebote der AWO Lahn-Dill

Schon länger aktiv in der Arbeit mit Migranten und Flüchtlingen ist auch die AWO Lahn-Dill. Momentan gibt es folgende Angebote

  • Willkommenscafé im Mehrgenerationenhaus: Jeden Montag treffen sich im „Offenen Treff“ der seit 2008 bestehenden Einrichtung zwischen 20 und 40 Menschen aus aller Welt, um gemeinsam einen schönen Nachmittag zu verbringen.
  • „Offenes Singen“ im Mehrgenerationenhaus: Im Anschluss an das Willkommenscafé laden das Netzwerk „Flüchtlingshilfe: Herborn hilft!“ und der AWO-Kreisverband Lahn-Dill Einheimische und Flüchtlinge jeden Montag zum „Offenen Singen“ ein. Jung und Alt sowie Frauen und Männer aus zahlreichen Nationen intonieren allwöchentlich gemeinsam Lieder aus aller Welt und bauen so mögliche Berührungsängste ab.
  • „Kochen mit Flüchtlingen“: Einmal im Monat treffen sich ehrenamtliche Mitstreiterinnen des AWO-Kreisverbandes Lahn-Dill und Menschen, die aus den Krisengebieten der Erde zu uns kommen, im Mehrgenerationenhaus in Herborn zum “Kochen mit Flüchtlingen”. An dem Angebot nehmen überwiegend junge Frauen teil. “Kochen mit Flüchtlingen” dient unter anderem dazu, Bräuche und Sitten fremder Kulturen kennenzulernen. Ferner können die Teilnehmerinnen auf einfachem Wege praxisnahe Kenntnisse der deutschen Sprache erwerben.
  • „Fußball mit Flüchtlingen“: Jeden Dienstag bietet der AWO-Kreisverband Lahn-Dill das Angebot “Fußball mit Flüchtlingen” in der kleinen Turnhalle der Herborner Comeniusschule an. Das Projekt dient unter anderem dazu, mit Hilfe des Sports Berührungsängste zwischen Einheimischen und Menschen, die aus den Krisengebieten der Erde zu uns kommen, abzubauen.
  • „Tandem-Projekt: Flüchtlinge lernen Deutsch“: Flüchtlinge wollen Deutsch lernen – und die Welt und die Menschen um sich herum verstehen. Diesem Gedanken tragen die Verantwortlichen des AWO-Kreisverbandes Lahn-Dill mit einem „Tandem“-Projekt Rechnung, in dessen Rahmen Ehrenamtliche Flüchtlingen in so genannten „Tandems“ und im Verhältnis „1:1“ Deutsch beibringen. Bei den regelmäßigen Begegnungen in „Kleinstgruppen“ stellen sich für die „Lehrerinnen“ und „Lehrer“ auf der einen sowie die aus den Krisengebieten der Erde in den ehemaligen Dillkreis geflohenen Menschen schnell die ersten Erfolgserlebnisse ein.
  • Sprachkurse: Der AWO-Kreisverband Lahn-Dill führt Sprachkurse für die Bewohner der Herborner Erstaufnahmeeinrichtung durch.

> Weitere Informationen gibt es bei:

Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Lahn-Dill e.V.
Mehrgenerationenhaus
Walkmühlenweg 5, 35745 Herborn
Tel.: 02772 9596-16
Fax: 02772 9596-30
E-Mail: j.spahn@awo-lahn-dill.de

Weitere Angebote

  • Die Ditib-Gemeinde in Herborn lädt jede Woche Flüchtlinge zu einem warmen Abendessen ein. (Pressebericht)
  • Ein ökumenischer Arbeitskreis organisiert in Schönbach jede Woche das „Café International“, ein Angebot zur Begegnung und zum Deutschlernen. (Pressebericht)

Presseberichte