Archiv der Kategorie: Informationen

Wohnungspaten gesucht

(via ev-dill.de) Das Diakonische Werk an der Dill sucht Wohnungspaten für das Projekt „VerORTung“. Gesucht werden Ehrenamtliche, die geflüchtete Familien dabei unterstützen wollen, eine Wohnung in der Region zu finden.

Wie das gehen kann, darüber informiert eine Veranstaltung am Donnerstag, 12. Oktober um 17 Uhr in den Räumen des Diakonischen Werkes in der Maibachstraße 2a (2. Stock) in 35683 Dillenburg.

Geflüchtete Familien haben es besonders schwer, auf dem hiesigen Wohnungsmarkt eine angemessene Wohnung zu finden. Aufgrund von Sprachproblemen und Unkenntnis darüber, was bei einer Wohnungsanmietung zu beachten ist, benötigen sie Unterstützung. Menschen, die sich hier engagieren möchten, werden vom Diakonischen Werk an der Dill zu diesen Thema geschult.

» Interessenten melden sich bitte an bei:

Leyla Wenzel, Telefon 02771 / 801261, oder per E-Mail: fluechtlingsberatung(at)diakonie-dill.de

Neues Flüchtlingsbüro in Dillenburg

Der Fachdienst Zuwanderung und Integration in Dillenburg ist seit Juni in der Berliner Straße 42 (gegenüber dem Autohaus Hoppmann) untergebracht. Dort ist jetzt alles ebenerdig, es gibt helle Räume und einen gemütlichen, kinderfreundlichen Wartebereich. Eine große Verbesserung gegenüber den alten Räumen in der Wilhelmstraße!

Es gibt dort jetzt auch – wie in Wetzlar – ein Flüchtlingsbüro. Dazu findet man auf der Website des Lahn-Dill-Kreises folgende Informationen:
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Infoabend: Energie im Haushalt richtig nutzen

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Der Caritasverband Wetzlar/Lahn-Dill-Eder e.V. lädt ein zu einer Informationsveranstaltung zum bewussten Umgang mit Energie im Haushalt. Diese findet am Donnerstag, 01.06. 2017, 18.00 bis 20.00 Uhr im Katholischen Pfarrzentrum „Herz Jesu“ (Kleiner Pfarrsaal) am Wilhelmsplatz 16 in Dillenburg statt.

Geflüchtete, die in eine eigene Wohnung ziehen dürfen, kennen das deutsche System der Versorgung mit Wasser, Strom, Gas nicht. Im  Alltag zeigt sich derzeit allzu oft, dass  das Verständnis von Verbrauchskontrolle, Abschlagszahlungen, Kostennachzahlungen etc. viele  von ihnen noch überfordert und zu teils erheblichen Problemen führt.

Energiekosten machen mittlerweile einen erheblichen Teil der Lebenshaltungskosten im Familienbudget aus.  Insbesondere für Haushalte mit niedrigem Einkommen liegt hier eine besondere Belastung. Was lässt sich tun, um die Kosten hier besser in den Griff zu bekommen?

Die Informationsveranstaltung der Stromsparhelfer des Caritasverbandes Wetzlar/Lahn-Dill-Eder e.V.  ist ein Beitrag zur Unterstützung von Menschen mit  schmalem Haushaltsgeld zum kostenbewussten Umgang mit Energie.

Dirk Vollers, Mitarbeiter der Caritas in Wetzlar,  ist fachkundiger Ansprechpartner an diesem Abend für die Fragen der Teilnehmenden.

Sprachmittler mit Arabisch- und Farsikenntnissen unterstützen ihn bei der Kommunikation mit Menschen, die dabei sind, hier bei uns ein neues Zuhause zu finden. Eine Begleitung der Veranstaltungsteilnehmer*innen durch „Paten“ und ehrenamtliche Helfer*innen aus den Flüchtlingsgruppen empfiehlt sich dennoch.

Ansprechpartnerin:
Isabel-Th. Spanke, Caritas Verband Wetzlar/LDE e.V.
Tel.: 02771 – 8319 – 12
Mail: i.spanke@caritas-wetzlar-lde.de

Die neue Willkommens-App ist jetzt online

Heute Morgen wurde im Evangelischen Familienzentrum in Frohnhausen die neue „Willkommens-App“ des Dekanats an der Dill vorgestellt. Sie ist jetzt online und kann unter „Willkommens-App Dekanat Dill“ heruntergeladen werden:

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Ein Screenshot der Willkommens-App bei Google-Play

In dieser App werden primär ehrenamtlich organisierte Angebote für geflüchtete Menschen in unserer Region (LDK Nord, inklusive Bischoffen und Hohenahr) dargestellt. Diese Angebote sind in fünf Rubriken unterteilt:

  • Deutsche Sprache nutzen!
  • Mobilität
  • Kleidung  & Alltagsgegenstände
  • Begegnungsangebote
  • Beratungsangebote

Alle Informationen und auch die Menüführung sind verfügbar in Deutsch, Englisch und Arabisch, demnächst auch in Persisch.

In der App ist Google-Maps integriert, so dass Interessierte eigenständig zu den Angeboten finden können. Es gibt außerdem auch eine Kontaktfunktion.

Entwickelt wurde die neue Willkommens-App von der stellvertretenden Leiterin des Evangelischen Familienzentrums in Frohnhausen, Carmen Cyris. Die Übersetzungen in Englisch und Arabisch wurden von Ehrenamtlichen angefertigt.

Finanziert wurde die Arbeit an der App durch den EKHN-Flüchtlingsfond und aus Mitteln des Dekanats an der Dill.

Kostenfreie Lizenzen für Flüchtlingshilfe-Software „People Like Me 2.0“

Viele Menschen in Hessen wollen helfen. In den Flüchtlingsunterkünften und den Projekten vor Ort wird Hilfe dringend benötigt. Daher hat die Landesstiftung „Miteinander in Hessen“ die Online-Plattform „People Like Me“ ins Leben gerufen, um den Bedarf in den Flüchtlingsunterkünften und die Unterstützungsangebote der Menschen zusammenzubringen.Hier erfahren Sie mehr:

Die Software „People Like Me 2.0“ ist bei zahlreichen Freiwilligenagenturen und Organisationen in Hessen bereits erfolgreich im Einsatz. Sie umfasst viele nützliche Funktionen:

  • Zeit- und Sachspendenverwaltung über die eigene Homepage oder auch über
    die Online-Plattform „People like Me“
  • Freiwilligenverwaltung (Ehrenamtlichenverwaltung)
  • Angebote von Freiwilligen als Chiffreanzeige
  • Organisation von Fortbildungs- und Veranstaltungsangeboten über die
    Datenbank
  • Internes Mailprogramm für einfache Kontaktaufnahme (auch als SMS)
  • u.a.m.

Die Landesstiftung „Miteinander in Hessen“ bietet in Zusammenarbeit mit dem Freiwilligenzentrum Kassel Initiativen, Vereine, Kommunen und Organisationen ein, je eine Lizenz zu beantragen. Die Lizenzen werden kostenfrei für drei Jahre vergeben. Das Antragsformular finden Sie unter www.people-like-me.de/partner-werden

Weitere Informationen:

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Frau Juliane Waldrich – Freiwilligenzentrum Kassel
Tel.: 0561/739 86-78
oder per E-Mail an: jw@freiwilligenzentrumkassel.de

Internetportal „Mein Weg nach Deutschland“

Deutsch üben, Hilfe finden und mehr über das Leben in Deutschland erfahren: Mit dem mehrsprachigen Internetportal Mein Weg nach Deutschland möchte das Goethe-Institut den Übergang von den ersten Schritten in der deutschen Sprache bis zum Start des Integrationskurses in Deutschland erleichtern. Auch Lehrende und Ehrenamtliche können die kostenlosen Lern-, Übungs- und Informationsmaterialen für ihren Deutschunterricht nutzen.

Eines der besten Angebote dieser Art, die ich bisher im Internet gefunden habe!

EKHN Flüchtlingsfonds – jetzt Anträge stellen!

(via EKHN) Die Synode der EKHN hat im vergangenen Jahr weitere Mittel für den „EKHN Flüchtlingsfonds zur Unterstützung einer Aufnahme- und Willkommenskultur für Flüchtlinge im Raum der EKHN“ bereitgestellt. Damit sollen neben der professionellen und unabhängigen kirchlichen und diakonischen Flüchtlingsberatung auch wieder Projekte in Kirchengemeinden und Dekanaten gefördert werden, die sich für eine Willkommens- und Aufnahmekultur für Flüchtlinge vor Ort einsetzen. Gefördert werden Projekte zur Stärkung des freiwilligen Engagements in der Flüchtlingsarbeit, Deutschkurse für Asylsuchende sowie innovative Projekte.
 
> Die aktuellen Richtlinien für 2016 findet man hier: http://menschen-wie-wir.de/helfen/projekte-finanzieren/ekhn-fluechtlingsfonds.html

HelpTo Lahn-Dill-Kreis

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HelpTo ist ein bundesweites Hilfe-Portal für Flüchtlinge und Bedürftige. Über HelpTo können Flüchtlingshilfe-Initiativen, Kommunen und Firmen mit wenig Aufwand eigene Profile einrichten und dann Angebote und Gesuche dort einstellen, auf Veranstaltungen hinweisen etc. Diese werden dann geordnet nach Bundesländern und Landkreisen präsentiert. Der Lahn-Dill-Kreis ist dort seit kurzem auch vertreten, außerdem auch die Initiative „Miteinander Eschenburg„, die Flüchtlingshilfe Greifenstein und das Netzwerk Flüchtlingshilfe LDK-Nord.

Weitere Profile werden sicher noch entstehen. Unter http://ldk.helpto.de/de/profile wird erklärt, wie man ein Profil erstellt.

Angebote & Gesuche speziell für den Lahn-Dill-Kreis

HOAXmap: Neues aus der Gerüchteküche

Hoaxmap
Die HOAXmap im Bereich Mittelhessen, Screenshot vom 11.02.2016

Im Internet kursiert eine große Menge von Falschmeldungen über Vergewaltigungen, Raub und andere Verbrechen, die Flüchtlinge angeblich verübt haben. Auf der Internetkarte HOAXmap  sind alle Fälle dokumentiert, die nachweislich falsch sind und für die es eine Widerlegung von offizieller Stelle gibt. Die jeweiligen Quellen werden dabei verlinkt.

 

Angebote des Zentrum Oekumene

(via Zentrum Oekumene) Warum verlassen Menschen ihre Heimatländer? Welche Nöte, Bedürfnisse, Perspektiven sind damit verbunden? Welche Unterstützung benötigen Flüchtlinge? Wo kann der Kampf gegen Fluchtursachen ansetzen?

Die ReferentInnen im Zentrum Oekumene der EKHN und EKKW beschäftigen sich in vielfältiger Weise mit den interreligiösen, interkulturellen, friedensethischen wie entwicklungspolitischen Dimensionen dieser Fragen und haben Angebote entwickelt, mit denen sie die Arbeit vor Ort unterstützen wollen. Diese findet man in einem Flyer (Download) und unter den folgenden Links: